| Stammbuch | |
|---|---|
| Rasse | Münsterländer |
| Besitzer | Marina Wolf 49205 Hasbergen |
| Kontakt | m.wolf@terrier-fanshop.de |
| Zuchtname | Snooker |
| Vater | Weis nicht |
| Mutter | Weis nicht |
| Züchter | |
| Meine kleine Geschichte |
|---|
| Hallo Leute! Willkommen auf meiner Seite. Ich bin Snooker (wie das Billardspiel) und ich bin ungefähr 7 Jahre alt. Mein genaues Alter weiß ich leider nicht, da ich aus dem Tierheim komme. Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, was vor meiner Zeit im Tierheim war, ich weiß nur, dass es keine allzu gute Zeit war! Als ich 4 Monate alt war, fand ich mich auf einmal im Tierheim wieder und ich kann euch sagen, dass es keine schöne Erfahrung war. Nicht weil man mich schlecht behandelte, sondern weil ich einfach nur schrecklich einsam war. Immer wieder kamen Familien oder einzelne Leute und jedes Mal nahmen sie einen anderen Hund, nur mich nicht. Es ist nicht so, dass ich es den anderen nicht gegönnt habe, aber warum wollten sie mich nicht? Doch dann kam der Tag, an dem ich endlich der Auserwählte war. Es war Dezember, um genau zu sein genau eine Woche vor Weihnachten, als wieder einmal jemand vorbei kam. Ich weiß noch genau, dass es eine Frau und ein kleines Mädchen waren. Ich drückte mich ans Gitter meines Zwingers, in der Hoffnung, dass sie mich bemerkten und tatsächlich blieben sie direkt vor mir stehen. Ihr könnt euch vorstellen wie ich hoffte und bangte, doch sie schauten mich an und gingen einfach wieder weg. Ich war am Boden zerstört und wollte schon in den Hungerstreik treten, als sie zwei Tage später wiederkamen. Ich konnte es kaum fassen, als die Pflegerin meinen Zwinger öffnete und mich herausholte. Ich konnte die enttäuschten und neidvollen Blicke der anderen Hunde förmlich auf meinem Fell spüren während ich zum Ausgang geführt wurde, doch sie taten mir nur leid, da ich ja genau wusste wie sie sich fühlten. Doch in dem Moment überwiegte die Freude. Endlich frei! Endlich ein Zuhause! Ich war wie in Trance als ich ins Auto stieg, denn ich konnte es nicht fassen, dass für mich nun ein neues Leben beginnen sollte. Ich erwacht erst wieder aus meinem Freudentaumel als ich mein neues Heim erblickte. Hier sollte ich also mein neues Leben beginnen. In meinem neuen Heim lernte ich dann auch die zweite Tochter meines neuen Frauchens kennen. Alexandra, die die auch mit im Tierheim war, ist die jüngere der beiden und Ricarda ist ihre drei Jahre ältere Schwester. Und dann ist da natürlich auch noch Marina mein neues Hauptfrauchen. Ich bin so unglaublich glücklich über meine neue Familie, dass ich es kaum in Worte bzw. Beller fassen kann. Natürlich gibt es auch mal kleine Streitigkeiten, z. B. wenn ich mich an Ricarda``s Blockflöte vergehe oder wenn ich mich, wenn die Flöte nicht reicht, noch an den frisch gekochten und gepellten Kartoffeln satt fresse. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich ein echter Gemüsefreak bin. Von Kartoffeln, Möhren und Tomaten kann ich nie genug kriegen, doch auch Schokolade gegenüber bin ich nicht abgeneig und ich lasse mich auch nicht abschrecken, wenn sie noch verpackt ist. Aber Stress gibt es doch in den besten Familien und am schönsten ist doch eh die Versöhnung danach, wenn man so richtig schön geknuddelt wird! Was ich euch mit meiner Geschichte zeigen möchte ist, dass ihr euch nicht immer Zucht- oder Rassetiere nehmen solltet, sondern euch erst einmal im Tierheim um die Ecke umschauen solltet, denn wir werden euch auf ewig dankbar sein, wenn ihr uns eine zweite Chance und somit eine richtige Familie gebt. |
